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Brandenburg PartnerDas Netzwerk optic alliance brandenburg berlin e.V. wird vom Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg gefördert.

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Pressegespräch bei der Augenoptikerinnung des Landes Brandenburg

26. September 2014. Die Augenoptikerinnung des Landes Brandenburg im Bildungs- und Technologiezentrum in Rathenow lud zum Pressegespräch ein.
Der Geschäftsführer Christoph Koltermann, M. Sc. Augenoptik/Optometrie und der Landesinnungsmeister Werner Marchwat stellten den Pressevertretern die Landesinnung, die seit 1993 ihren Sitz in der Optiktadt hat, vor.
Die enge Verbindung zwischen Innung und regionaler Industrie war der stärkste Entscheidungsgrund, den Sitz der Innung nach Rathenow zu verlegen, auch die starke Partnerschaft in der optic alliance brandenburg berlin eröffnet neue Perspektiven und schafft Synergien. Werner Marchwat verwies auf die dadurch starke Vernetzung der Unternehmen in der Industrie und der Augenoptiker und das stetig wachsende Vertrauensverhältnis.
Dass Industrie und Augenoptiker sich gegenseitig brauchen, bestätigte auch Joachim Mertens, Netzwerk Sprecher der optic alliance. Nur so sei Weiterentwicklung möglich. „wenn die Innung uns Arbeitsrichtlinien empfiehlt, dann können wir uns darauf verlassen“, so Mertens. Standortförderung und Stärkung der Region sind eines der wichtigsten Anliegen der Landesinnung und der optic alliance brandenburg berlin.
Im Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ) wurden von Anfang an Lehrlinge ausgebildet. Die Auszubildenden kommen vorrangig aus dem Raum Berlin- Brandenburg, vereinzelt auch aus Mecklenburg- Vorpommern. Zurzeit besuchen rund 100 Auszubildende das BTZ in Rathenow. Die technisch hochwertige Ausstattung kann sich sehen lassen, erst 2013 wurde neue Technik im Wert von 360 Tsd Euro angeschafft. Auch die berufsbegleitenden Kurse zur Meisterausbildung I und II finden im BTZ Rathenow statt. Die zukünftigen Augenoptikermeister können so weiter im Arbeitsprozess bleiben, das hat den großen Vorteil der ständigen Rückkopplung zwischen Praxis und Theorie. Die Dozenten kommen unter anderem von der Beuth- Hochschule Berlin und dem Ernst von Bergmann Klinikum Potsdam.
Nach erfolgreicher Meisterausbildung kann in einem 300 Stunden-Kurs eine die Qualifizierung zum Optometristen erfolgen. Ein Optometrist kann frühzeitig auffällige bzw. krankhafte Veränderungen am Auge erkennen und den Betroffenen zum Augenarzt zur Weiterbehandlung überweisen. Werner Marchwat betonte, dass der Optometrist keinesfalls als Konkurrenz zum Augenarzt gesehen werden darf sondern als eine hochqualifizierte Unterstützung im Bereich der Augengesundheit, die dem Ziel der Volksgesundheit dient. Zurzeit qualifizieren sich siben Augenoptikermeister in rathenow zum optometristen.
Joachim Mertens, Vorstandsvorsitzender von OABB e.V., wies auf die wichtige Rolle des BTZ in Hinblick auf den neuen Studiengang an der Fachhochschule Brandenburg „Optometrie und augenoptische Geräte-Technik“ hin. Der mathematisch- wissenschaftliche Anteil des Studienganges soll an der FHSB stattfinden, Theorie und Praxis in Bezug auf Augenoptik und Optometrie am BTZ Rathenow.

Geschäftsführer Christoph Koltermann und Landesinnungsmeister Werner Marchwat informierten im Gespräch weiter über zukünftige Aktivitäten der Innung und zur Fort- und Weiterbildung. Gerade die Meisterausbildung in der Augenoptik befindet sich derzeit in einem starken Wandel. Durch Hinzufügen des optometrischen Teils soll die Meisterausbildung aufgefüllt werden und somit eine höhere Bewertung bekommen.

Pressegespräch bei der Augenoptikerinnung des Landes Brandenburg