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Brillenglasbearbeitungsverfahren von Duncker bis heute

Donnerstag, 10. März 2016, 18 Uhr, Blauer Saal, Kulturzentrum Rathenow

Brillenglasbearbeitungsverfahren von Duncker bis heute
Von der Vielschleifmaschine Dunckers bis zur Technologie des 21. Jahrhunderts


Vortrag aus Anlass des 215. Jubiläums der Patentierung der Vielschleifmaschine


Zur rationellen Fertigung von Brillengläsern und Mikroskop- Optik konstruierte Duncker eine Vielschleifmaschine. Diese war so beschaffen, dass 11 Gläser gleichzeitig bearbeitet werden konnten, der Antrieb von der eigentlichen Schleiftätigkeit getrennt war und die Schleifschalen auswechselbar waren, so dass je nach Bedarf Gläser verschiedener Dioptrie geschliffen werden konnten.
Mit Wirkung vom 10.03.1801 erhielten die Herren Duncker und Wagener die Konzession zum Führen des Unternehmens mit dem Namen „Königlich privilegierte optische Industrie-Anstalt“. Ebenfalls am 10. März 1801 erhielt Duncker das Patent der Vielschleifmaschine.

Bereits im Mittelalter wurden Brillengläser hergestellt. Über die Maschinen ist jedoch wenig bekannt. Bis zur Erfindung der Vielschleifmaschine Dunckers wurden optische Linsen vorwiegend trocken von Hand mit Schmirgel bearbeitet wurden. Die Qualität der Linsen war so kaum reproduzierbar.
Der Vortrag schlägt einen Bogen von den Anfängen der Brillenglasherstellung im Mittelalter über die Linsenbearbeitungs-maschine von Deparcieux von 1736, die Dunckersche Vielschleifmaschine und ihrer Weiterentwicklung, verschiedenen Verfahrens-techniken, Neu- und Weiterentwicklungen von Maschinen bis zu den computergesteuerten Brillenglasbearbeitungsverfahren des 21. Jahrhunderts.
Auch technologische Perspektiven kommen zur Sprache.


Veranstalter: Verein zur Förderung, Pflege und Erhaltung der optischen Traditionen in Rathenow e.V. und Optik Industrie Museum Rathenow

Der Eintritt ist frei.

Anmeldungen erwünscht. 03385-519051
( Dienstag bis Sonntag, 11 bis 17 Uhr ) oder unter: presse@kulturzentrum-rathenow.de

Brillenglasbearbeitungsverfahren von Duncker bis heute