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Rathenower Optikpreis 2011

Der gebürtige Rathenower Rolf Merkel hat sich äußerst engagiert sich über Jahrzehnte für die Entwicklung der Augenoptik, deren Standorterhaltung und deren nachhaltiger im Standort sichtbarer sowie medialer Präsentation eingesetzt.

Geboren und aufgewachsen in Rathenow lag es nahe, dass auch er einen Beruf in der Optik ergreifen würde. So lernte er zunächst den Beruf eines Maschinenschlossers. Von 1957 bis 1960 studierte Rolf Merkel an der Ingenieurschule in Jena Feinwerktechnik mit der Spezialisierung Konstruktion. Obwohl ihm Jena gefiel, kehrte er nach Rathenow in die Rathenower Optischen Werke zurück, um hier vor allem bei der Entwicklung von Maschinen mitzuwirken.
Es begann wohl Anfang der 60er Jahre als unser Preisträger die Arbeit in der
Gerätentwicklung der Rathenower Optischen Werke unter der Leitung von Herrn
Fleischhauer begann. Das sah damals noch nicht nach Augenoptik aus, sondern mehr nach Planetengetriebe, ein Begriff, den „alte“ ROW-ler kennen. Schnell ging es dann zur Entwicklung augenoptischer Geräte, ophtalmologischer Geräte, Projektionsobjektive und Theatergläser. Als Gruppenleiter bzw. danach als Abteilungsleiter trug Rolf Merkel hier Verantwortung.
In dieser Zeit entstanden Theatergläser und Kinoobjektive die auf der Leipziger Messe mit dem Messegold ausgezeichnet wurden sowie die damals innovative Gerätegruppe für die Augenoptik, ein modulares Schleifsystem unter dem legendären Namen „OPTICOMBI“.
Bald übertrug man ihm die Aufgabe das Anlagengeschäft auf dem Gebiet Augenoptik, den Anlagenexport zu organisieren und immaterielle Leistungen und Ideen zu verkaufen.
Das war eine Aufgabe, die ihn bis 1989 begleitete. In dieser Zeit war Rolf merkel auch im Auftrag der UNO-Organisation UNIDO u.a. in der Türkei und Tansania tätig.
Nach 1989 war er bis 1996 der Geschäftsführer der „augenoptic engeniering“ GmbH.
Allein diese Aktivitäten zeigen, wie verwurzelt Rolf Merkel mit der Augenoptik ist.
Seit der Gründung des Vereins zur Förderung, Pflege und Erhaltung der optischen
Traditionen in Rathenow e.V. ist er dort aktiv, lange Jahre als stellvertretender
Vorsitzender.
Er hat sich verdient gemacht bei der systematischen Erweiterung der optischen
Sammlung, bei deren Erfassung und Ausstellung im Optik Industrie Museum.
Maßgeblich wirkte Rolf Merkel bei der Vorbereitung der Ausstellung „200 Jahre Optik aus Rathenow“ im Jahr 2001 mit.
Da sich das Kulturzentrum damals im Umbauzustand befand, wurde die Ausstellung zunächst im Kreishaus eröffnet.
Rolf Merkels besondere Leistung war dabei die Erstellung der Konzeption, der Erarbeitung von Texten und der Zusammenstellung von Ausstellungsobjekten.
Als das Kulturzentrum dann endlich fertig war und das Museum mit einzog, war er maßgeblich involviert in die Vorbereitung der ständigen Ausstellung des Optik Industrie Museums.
Als Vorstandsmitglied des Vereins zur Förderung, Pflege und Erhaltung der optischen Traditionen e.V. kämpfte er darum, das die Landesgartenschau in Rathenow nicht nur eine Blumenschau sondern eine „besondere Blumenschau“ mit optischem Flair wurde.
Mit viel Engagement hat er dafür gesorgt, dass der Leuchtturm nach Rathenow kam und setzte damit einen Meilenstein zur Sichtbarkeit von Optik in der Stadt der Optik.
Im Optikpark wirkte und wirkt er an der Vorbereitung der verschiedensten
Sonderausstellungen mit z.B. „Licht von Picht“ 2010 oder „Leben und Wirken von Edwin Rolf" 2011.

Rathenower Optikpreis 2011