Aktuelles

Pressetermin zur Vorbereitung auf die opti 2017

Der Pressetermin mit der lokalen und regionalen Presse ist seit Jahren Bestandteil der Messevorbereitung des Netzwerkes.
Die Aussteller haben zu diesem Termin die Gelegenheit, ihre Messeneuheiten und -weiterentwicklungen, innovative Leistungsangebote sowie Neuigkeiten aus den Unternehmen vorzustellen. Auch die nicht dem Netzwerk angehörenden Aussteller aus Rathenow, die sich auf der opti präsentieren, nutzten diesen Termin nur zu gern.
Der Termin, der von Ausstellern und Presse gleichermaßen geschätzt wird, ist auch immer eine gute Gelegenheit für die Pressevertreter, viele Fragen zu stellen, Neuentwicklungen hautnah zu erleben, in die Hand zu nehmen- und das alles vor der Präsentation auf der opti!- eine lokale Premiere also.

Festveranstaltung zum 250. Geburtstag von J. H. A. Duncker

Den 250. Geburtstag des größten Sohnes der „Stadt der Optik“ würdigten der Verein OABB optic alliance brandenburg berlin e.V. und der Verein zur Förderung, Pflege und Erhaltung der optischen Traditionen in Rathenow e.V. in einem Festakt.
Auf einer weit beachteten Veranstaltung ehrte die augenoptische Fachwelt in Rathenow den Gründer der augenoptischen Industrie Deutschland.
Mehr als 160 Teilnehmer nahmen an der von OABB optic alliance brandenburg berlin e.V. und dem Verein zur Pflege und Förderung der Optischen Traditionen vorbereiteten Veranstaltung teil. Bestandteil dieser Veranstaltung war eine Ausstellung der Optik-unternehmen. Diese präsentierten dort ihre Messeneuheiten und innovativen Produkte und Leistungen. Ausgiebig wurden Gespräche mit der anwesenden nationalen augenoptischen Fachpresse zur Brandenburger Augenoptik und den Aktivitäten auf der Fachmesse selbst geführt

Studierende der Augenoptik / optische Gerätetechnik der TH Brandenburg im Optik Industrie Museum

Mit 18 neuen Studierenden der Augenoptik / Optischen Gerätetechnik startet die Technische Hochschule Brandenburg ins neue Semester.

Der Studiengang wird dieses Semester zum ersten Mal angeboten. Umso erfreulicher ist es, dass er bereits gut nachgefragt ist. Den Studierenden wird ein interessantes und abwechslungsreiches Studium ermöglicht.
Der große Vorteil dieses Studiums ist die Verbindung zweier komplexer, spannender Themengebiete, die sich immer mehr gegenseitig beeinflussen. Nach vier Semestern gemeinsamen Studiums erfolgt im fünften Semester durch entsprechende Wahl von Modulen die Entscheidung für eine der beiden Vertiefungsrichtungen Augenoptik oder den Ingenieurwissenschaften Optische Gerätetechnik. In diesem Semester findet auch die betreute Praxisphase statt.Um optimale fachspezifische Lern- und Arbeitsbedingungen zu schaffen, wird der duale Studiengang an zwei Orten durchgeführt. Als Kooperationsstudiengang zwischen der Technischen Hochschule Brandenburg und der Augenoptiker- und Optometristen-Innung des Landes Brandenburg findet das Studium am Campus der THB in Brandenburg und im Bildungs- und Technologiezentrum der Innung in Rathenow statt.

„Das große Potenzial dieses neuen Bildungsangebots liegt in der Verzahnung der technischen Wissensgebiete mit denen der Augenoptik/Optometrie. Hiermit reagieren wir zum einen auf den immer schneller fortschreitenden Wandel der Tätigkeitsfelder eines Augenoptikers und den daraus resultierenden Erwartungen an die Absolventinnen und Absolventen seitens der Wirtschaft – zum anderen sorgen wir gleichzeitig dafür, dass künftigen Veränderungen durch eine kurzfristige Anpassung der Lehrinhalte begegnet werden kann.“Christoph Koltermann, Geschäftsführer der Augenoptiker- und Optometristen-Innung

Mit Abschluss des dualen Studiums besteht die Möglichkeit, zwei Abschlüsse gleichzeitig in der Tasche zu haben: den Bachelor of Engineering und einen Augenoptik-Abschluss.
Studieren können den Studiengang und Abiturientinnen und Abiturienten, Augenoptiker-Gesellinnen und –Gesellen als auch Augenoptiker-Meisterinnen und -Meister. Letztere bekommen einen Teil ihrer Ausbildung anerkannt.

Expertenseminar der Augenoptiker- und Optometristeninnung des Landes Brandenburg: Probanden gesucht

Die Augenoptiker- und Optometristennnung in Rathenow veranstaltete erstmals ein Seminar für Kinderoptometrie
,welches aus zwei Theorieteilen und einem Praxisteil besteht und sich an Optometristen sowie an Augenoptikermeister wendet. Für den abschließenden praktischen Teil dieser Ausbildung wurden Probanden zwischen 5 und 14 Jahren gesucht, egal ob mit ohne ohne bekannte Sehauffälligkeiten.

Der auf das Alter des Kindes abgestimmte Test fand in angenehmer und ungezwungener Atmosphäre statt, dauerte ca. 45/ 50 Minuten und begann mit einer Anamnese und einer kleinen Kennenlernphase. Im Test selbst wurden Augenbewegung, Pupillenreflexe, Farbsehen, Stereopsis, Motilität, Gesichtsfeld, Fixation, Sehleistung und die Refraktion überprüft.

„Eltern sollten deshalb die Augen ihres Kindes regelmäßig überprüfen lassen“ , so Christoph Koltermann, Geschäftsführer der Augenoptiker- und Optometristeninnung des Landes Brandenburg. „Auch wenn mit den Augen alles in Ordnung erscheint, können Kinder fehlsichtig sein. Allein die U- Untersuchungen könnten die Untersuchungen des Sehvermögens nicht ersetzen, denn unentdeckte Sehfehler können die natürliche Entwicklung des Kindes hemmen. Spätestens bis im dritten Lebensjahr sollten die meisten Fehlsichtigkeiten durch eine Brille korrigiert werden …“

Optik Industrie Museum erhält acht Leihgaben aus dem Grassi-Museum Leipzig

Eine Stereokamera, ein Fotoapparat, ein Weitwinkelobjektix und fünf Portraitobjektive aus Rathenower Produktion fanden den Weg „nach Hause“ (als Leihgaben)

Im Optik Industrie Museum werden seit 2015 einzelne Abteilungen umgestaltet und überarbeitet. Für die Abteilung „Fotografie“ wurden unter anderem aus dem Stadtmuseum in Leipzig auch Arbeiten der Fotografin Bertha Wehnert- Beckmann, deren qualitativ hohen Fotografien beispielhaft für die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts stehen. Mit diesen Arbeiten kann gezeigt werden, welch hohe Fotografiequalität mit den Objektiven aus Rathenower Produktion möglich war.

In diesem Zusammenhang erhielten die Leiterin des Optikmuseums, Dr. Bettina Götze und Rolf Merkel, langjähriges engagiertes Mitglied im Optikverein, einen interessanten Hinweis, nämlich, dass sich im Grassi Museum für Angewandte Kunst Leipzig eine Sammlung mit historischen Objektiven befindet, die nicht vollständig näher bestimmt werden konnte. Inzwischen ist diese Bestimmung mit Hilfe des OIMR und des Optikvereins erfolgt, dabei wurde festgestellt, dass sich in diesem Konvolut 8 Objekte von Rathenower Herstellern befanden, unter anderem eine Stereokamera von Emil Busch von vor 1872.
Alle acht Exponate mit Rathenower Wurzeln sind nun bis Dezember 2017 zu Besuch in der Optikstadt. Ab Mai werden sie in der Ausstellung zu bewundern sein.